Seite:Pole Poppenspäler.djvu/141

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weiter in meiner Schüssel; mir war noch ganz verwirrt zu Sinne.

     Er sah mir eine Weile mit seinem klugen Lächeln zu. »Höre, Paul«, sagte er dann, »du darfst nicht zu oft in diesen Puppenkasten; die Dinger könnten dir am Ende in die Schule nachlaufen.« 

     [176] Mein Vater hatte nicht Unrecht. Die Algebra-Aufgaben gerieten mir in den beiden nächsten Tagen so mäßig, daß der Rechenmeister mich von meinem ersten Platz herabzusetzen drohte. — Wenn ich in meinem Kopfe rechnen wollte: »a + b gleich x - c«, so hörte ich statt dessen vor meinen Ohren die feine Vogelstimme der schönen Genovefa: »Ach, mein herzallerliebster Siegfried, wenn dich die bösen Heiden nur nicht massakrieren!« Einmal — aber es hat Niemand gesehen — schrieb ich sogar »x + Genovefa« auf die Tafel. — Des Nachts in meiner Schlafkammer rief es einmal ganz laut »Pardauz« und mit einem Satz kam der liebe Kasperl in seinem Nankinganzug

Empfohlene Zitierweise:

Theodor Storm: Pole Poppenspäler. Braunschweig: Geoge Westermann, 1875. Seite 141. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Pole_Poppensp%C3%A4ler.djvu/141&oldid=756458 (Version vom 14.7.2009)

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