Seite:Pole Poppenspäler.djvu/152
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Emsig spazierte er im Zimmer auf und ab. »Wenn mich jetzt mein Vater-Papa sehen tät«, rief er, »der würd' sich was Rechts freuen. Immer pflegt' er zu sagen: Kasperl, mach', daß du dein' Sach' in Schwung bringst! — O, jetzund hab' ich's in Schwung; denn ich kann mein' Sach' haushoch werfen!« — Damit machte er Miene, sein Felleisen in die Höhe zu schleudern; und es flog auch wirklich, da es am Draht gezogen wurde, bis an die Deckenwölbung hinauf; aber — Kasperle's Arme waren an seinem Leibe kleben geblieben; es ruckte und ruckte, aber sie kamen um keine Hand breit in die Höhe. [182] Kasperl sprach und tat nichts weiter. — Hinter der Bühne entstand eine Unruhe, man hörte leise aber heftig sprechen, der Fortgang des Stückes war augenscheinlich unterbrochen. Mir stand das Herz still; da hatten wir die Bescherung! |
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Theodor Storm: Pole Poppenspäler. Braunschweig: Geoge Westermann, 1875. Seite 152. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Pole_Poppensp%C3%A4ler.djvu/152&oldid=756469 (Version vom 14.7.2009)