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| Reinhold Steig: Literarische Umbildung des Märchens vom Fischer und siner Fru. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Litteraturen |
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Sehr merkwürdig auch, wie Arnim 1812 die beiden Märchen beurteilte und ihrem ästhetischen Werte nach auseinander hielt. Runge selber schon war sich der Ungleichartigkeit des Tones beider Märchen bewußt gewesen: „das erste“, bemerkt er 1806, „ist eigentlich erhaben pathetisch und wird durch die Kümmerlichkeit und Gleichgültigkeit des Fischers sehr gehoben, das andre ist im Grunde mehr wehmütig als traurig, es geht oft ins Fröhliche über.“ „Die Fabel vom Fischer,“ schrieb nun Arnim 1812 an Grimms, „schien mir damals, als ich den Machandelboom abdrucken ließ, kein eigentliches Kindermärchen, und darum nahm ich es nicht auf, weil ich in dem Kreise der bald zu schließenden Zeitung nur recht charakteristische Sagen wünschte. Selbst der Machandelboom war mir wegen einer gewissen darin wohnenden |
Reinhold Steig: Literarische Umbildung des Märchens vom Fischer und siner Fru. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Litteraturen. Georg Westermann, Braunschweig 1903, Seite 11. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Steig_Umbildung_Fischer_und_siner_Fru.djvu/4&oldid=1375622 (Version vom 12.12.2010)