aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
|
|
| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Stammtisch Individueller |
| Untertitel: |
|
| aus: |
Flugzeuggedanken |
| Herausgeber: |
|
| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
|
| Erscheinungsdatum: |
1929 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
|
| Originaltitel: |
|
| Originalsubtitel: |
|
| Originalherkunft: |
|
| Quelle: |
Scans auf Commons,
S. 38 |
| Kurzbeschreibung: |
|
| Auch in: Die Weltbühne. Jahrgang 25, 1929, Nummer 12, S. 445 Commons |
Artikel in der Wikipedia
|
| Bild |
|
[[Bild:|250px]]
|
| Bild |
|
| Bearbeitungsstand |
| fertig |
| Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext. |
| Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe |
| [[index:|Link zur Indexseite]] |
|
[38] STAMMTISCH INDIVIDUELLER
Wir sitzen gediegen und ausgewählt
Beisammen und spielen gemütlich.
Wenn einer ernst, lustig, vom Norden erzählt,
Lacht jeder etwas. Und denkt südlich.
5
Zwei Kellner trotteln durch das Wirtshaus.
Zwischen ihnen steht ein Spiegel.
Sie popeln beide auf Teufelkommraus,
Ein – scheinbar zwei – Schweinigel.
Was wissen die von Brücken, die
10
Sich selbst für Inseln halten?
Und welche Inseln meinen, sie
Könnten sich selbst verwalten?
Wir wandern alle mit der Zeit
Nach dem spitzen Ende der Tüte.
15
Höflichkeit und Liebenswürdigkeit
Sind noch längst keine Güte.