Topographia Braunschweig Lüneburg: Closter Brunshausen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
 
Wechseln zu: Navigation, Suche
Topographia Germaniae
Closter Brunshausen (heute: Kloster Brunshausen)
<<<Vorheriger
Brunckensen
Nächster>>>
Brunsrode
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 62.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Kloster Brunshausen in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
unkorrigiert
Dieser Text wurde noch nicht Korrektur gelesen. Allgemeine Hinweise dazu findest du bei den Erklärungen über Bearbeitungsstände.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[62]
Closter Brunshausen.

Das Closter Brunshausen / zu dem Fürstenthum Braunschweig Wolfenbüttel gehörig / ist von Brunone, dem ersten Herzogen in Sachsen / in honorem S.Bonifacii gestifftet / vnd Brunonis-Hauß / oder Brunshausen genennet / auch mit Zehenten vnd zimlichen Feldgütern begabet worden. Ligt vor der Statt Gandersheim / an einem Wasser / die Ganne genant / hat eine ansehnliche schöne Kirche / worinnen die Geistlichen Jungfern vnd Nonnen ihre horas verrichten müssen / Sonsten auch dahin verschiedene Dorffschafften deß Gerichts Gandersheim eingepfarret seyn / daselbst Predigt hören / vnd ihre Begräbnuß und Kirchhoff haben. Das Closter ist in anno 1627. von den Schnaphanen muhtwilligerweise angeleget / vnd abgebrant / also / daß mehr nicht / dann die Kirche / und Creutzgänge bestehen blieben / Ist aber in etwas wieder repariret / vnd mit Geistlichen Closter=Jungfern / so allda den Gottesdienst mit singen und lesen verrichten/besetzet worden.

[T16]
Brunshausen (Merian).jpg


Persönliche Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge