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| Textdaten |
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| Autor: |
Johann Wolfgang von Goethe |
| Titel: |
Um Mitternacht |
| Untertitel: |
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| aus: |
Goethes Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Band 3., Seite 47 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
1818 |
| Erscheinungsdatum: |
1828 |
| Verlag: |
J. G. Cotta’sche Buchhandlung |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Stuttgart und Tübingen |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scan auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[47] Um Mitternacht.
Um Mitternacht ging ich, nicht eben gerne,
Klein, kleiner Knabe, jenen Kirchhof hin
Zu Vaters Haus, des Pfarrers, Stern am Sterne
Sie leuchteten doch alle gar zu schön;
5
Um Mitternacht.
Wenn ich dann ferner in des Lebens Weite
Zur Liebsten mußte, mußte weil sie zog,
Gestirn und Nordschein über mir im Streite,
Ich gehend, kommend Seligkeiten sog;
10
Um Mitternacht.
Bis dann zuletzt des vollen Mondes Helle
So klar und deutlich mir in’s Finstere drang,
Auch der Gedanke willig, sinnig, schnelle
Sich um’s Vergangne wie um’s Künftige schlang;
15
Um Mitternacht.