aus Wikisource, der freien Quellensammlung
| Textdaten |
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| Autor: |
Joachim Ringelnatz |
| Titel: |
Versöhnung |
| Untertitel: |
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| aus: |
Flugzeuggedanken |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1929 |
| Verlag: |
Ernst Rowohlt Verlag |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf Commons,
S. 9 |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[9] VERSÖHNUNG
Es ließe sich alles versöhnen,
Wenn keine Rechenkunst es will.
In einer schönen,
Ganz neuen und scheuen
5
Stunde spricht ein Bereuen
So mutig still.
Es kann ein ergreifend Gedicht
Werden, das kurze Leben,
Wenn ein Vergeben
10
Aus Frömmigkeit schlicht
Sein Innerstes spricht.
Zwei Liebende auseinandergerissen:
Gut wollen und einfach sein!
Wenn beide das wissen,
15
Kann ihr Dach wieder sein Dach sein
Und sein Kissen ihr Kissen.