Ich bin ein junger Wandersmann,
Geh durch die Welt zu Fuße,
Da spricht die ganze Welt mich an
Mit lust’gem Reisegruße.
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Wo ich ein Blümlein blühend find’
Da heiß’ ich’s mit mir gehen,
Wo kühlig rauscht ein Lenzeswind
Da muß er mich umwehen.
Wo mir ein Fels entgegen schaut
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Wird frisch mein Stab geschwungen,
Daß von dem Schlag kommt hell und laut
Der Gottesquell gesprungen.
Und will ich ruhn vom Wandern aus
Brauch’ ich nicht lang zu fragen,
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Nimmt flugs mich auf ein gastlich Haus
Von Säulen hoch getragen;
In blauer Luft steht grün sein Dach,
Viel goldne Sternlein drinnen,
Und singend Vöglein hält die Wach’
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Auf seinen blühnden Zinnen.
Und webt dem süßen Schlafe ein
Der Heimath Liebesträume,
Bis wieder ruft die Straß’ herein:
Such’, Wandrer, andre Bäume!
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Mag sie mich ziehn dann weiter fort
Durch Welt und Wetterstürme,
Das Herz mit seinem Liebeshort
Geht frisch durch alle Stürme.
Und wenn auch Regenschauer fällt,
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So denkt’s: sind Himmelsthränen
Die er zu seiner Braut, der Welt,
Geweint in Liebessehnen.
Hornthal.