William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett CXXXII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett CXXXII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 68
Herausgeber:
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
Originaltitel:
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Quelle: Scan auf Commons
Kurzbeschreibung:
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Ich liebe deine Augen, die voll Leid,
Daß mich dein Herz so mit Verachtung quält,
Sich hüllend in der Liebe Trauerkleid,
In holdem Schmerz mich fragen, was mir fehlt.

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Und, wahrlich, nicht des Morgenhimmels Sonne

Steht schöner zu des Osts bleichem Gesicht,
Und jener schöne Stern, des Abends Wonne,
Er schmücket halb so sehr den Westen nicht,
Als jener Augen Trauer dich erhebt.

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O laß es denn verschönen auch dein Herz,

Zu trau’rn um mich, da Trauer dich belebt,
Und jeden Theil verschön’ des Mitleids Schmerz.
    Dann schwör’ ich gern, daß schwarz die Schönheit sei,
    Und Häßlichkeit wohnt allem Andern bei.

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