William Shakspeare's sämmtliche Gedichte/Sonett XLII

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Autor: William Shakespeare
Titel: Sonett XLII.
Untertitel:
aus: William Shakspeare's sämmtliche Gedichte. Im Versmaße des Originals übersetzt von Emil Wagner. S. 23
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1840
Verlag: J. H. Bon
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Erscheinungsort: Königsberg
Übersetzer: Emil Wagner, Pseudonym für: Ludwig Reinhold Walesrode
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Daß du sie hast, nicht kümmert das mich sehr,
Obwohl von Herzen ich sie treu geliebt;
Daß sie dich hat, das drückt mich wahrlich mehr,
Ein Schmerz, der meine Liebe schwer betrübt.

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Die ihr mich kränkt, also entschuld’ ich euch:

Du liebst sie, weil du weißt, daß sie mir werth,
Und ihre Handlung ist der deinen gleich,
Wenn also sie in Liebe dich verehrt.
Mein Lieb gewinnt, wenn ich verliere dich,

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Verlier’ ich sie, mein Freund hat sie gefunden,

Ihr findet euch, der Schaden trifft nur mich,
Und mir zu Lieb’ macht ihr mir trübe Stunden.
    Doch du und ich, wir sind ja Eins nur Beide,
    Drum liebt sie mich, das giebt mir Trost und Freude.

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