ADB:Agrell, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Agrell, Johann“ von Arrey von Dommer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 142, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Agrell,_Johann&oldid=- (Version vom 21. April 2019, 01:13 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Agobard
Nächster>>>
Agricius, Mathias
Band 1 (1875), S. 142 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johan Agrell in der Wikipedia
GND-Nummer 122971841
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|1|142|142|Agrell, Johann|Arrey von Dommer|ADB:Agrell, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=122971841}}    

Agrell: Johann A., Capellmeister und Instrumentalcomponist, geb. zu Löth in Ostgothland 1. Febr. 1701, † 19. Jan. 1767 (nach Angabe des Nürnb. Stadtarchivs). Nachdem er zu Linkiöping und auf der Universität zu Upsala wissenschaftliche Studien getrieben und in der Musik sich ausgebildet hatte, kam er 1723 als Kammermusikus nach Cassel, von wo aus er, während seines 22jährigen Aufenthaltes daselbst, verschiedene Kunstreisen machte und auch Italien besuchte, bis er 1746 Capellmeister zu Nürnberg wurde, wo er starb. Seine ehedem vielgespielten Instrumentalwerke sind gut und correct gesetzt, in der Erfindung aber nur mittelmäßig (Burney). Gedruckt sind 6 Symphonien, 10 Clavierconcerte, Sonaten für Violine mit Begleitung und für Clavier mit Traverso oder Violine, auch Flötensoli, sämmtlich zu Nürnberg. Breitkopf & Härtel besaßen noch im Manuscript einige Symphonien, verschiedene Sammlungen Concerte und Sonaten für Clavier und desgl. für Violine, eine Partite für Streichinstrumente mit Hörnern. Auch soll er einige Serenaten, sowie auch Cantaten, Magnificats und andere Kirchenstücke hinterlassen haben.