ADB:Alber von Windberg

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Artikel „Alber von Windberg“ von Elias von Steinmeyer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 219, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Alber_von_Windberg&oldid=2485925 (Version vom 23. November 2017, 11:06 Uhr UTC)
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Alberus, ein baierischer Geistlicher des 12. Jahrhunderts, brachte auf Bitten eines Bruders Konrad von Winneberg die bald nach 1149 von einem irischen Mönche, Namens Marcus, im Nonnenkloster St. Paul zu Regensburg niedergeschriebene lateinische „Visio Tungdali“, welche erzählt, wie der irische Ritter Tungdalus drei Tage und drei Nächte lang in todesähnlicher Erstarrung liegt, während seine Seele unter Geleit eines Engels die Strafen der Verdammten in der Hölle und die Freuden der Seligen im Himmel schaut, in deutsche Reime. Das Gedicht kann nicht sehr viel später als das lateinische Original abgefaßt sein, es ist frisch und lebendig erzählt und enthält Stellen von bedeutender poetischer Schönheit.

Gedichte des 12. und 13. Jahrhunderts, herausgegeben von K. A. Hahn. Quedlinburg und Leipzig 1840. S. 41 ff. – Visio Tnugdali edidit Oscar Schade. Halis 1869.