ADB:Albrecht VII. (Graf von Schwarzburg)

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Artikel „Albert VII., Graf von Schwarzburg“ von Bernhard Anemüller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 205, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Albrecht_VII._(Graf_von_Schwarzburg)&oldid=2485904 (Version vom 19. November 2017, 17:52 Uhr UTC)
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Albert VII., Graf von Schwarzburg, geb. 1537, † 1605, Gründer und Stammvater der jetzt fürstlich schwarzburg-rudolstädtischen Linie, war der jüngste Sohn Günthers XL. oder des „Reichen“. Alle schwarzburgischen Besitzungen, welche unter seinem Vater vereinigt waren, kamen nach dessen Tode an seine vier ihn überlebenden Söhne, Günther XLI., Johann Günther, Wilhelm und A., welche schon 1571 eine Theilung ihrer Lande vornahmen. Nach Günthers XLI. Tode († 1583), welcher kinderlos war, wurde eine zweite Theilung vorgenommen und nach dem Tode des ebenfalls kinderlosen Wilhelm († 1598) fielen auch dessen Besitzungen den noch lebenden Brüdern Joh. Günther I. und A. VII. zu, so daß seit 1599 zwei Linien des Hauses Schwarzburg, Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen, bis auf den heutigen Tag bestehen. A., den in seiner Jugend zu Sondershausen mit dem Grafen Hugo von Mansfeld ein ähnliches Schicksal, wie die sächsischen Prinzen Ernst und Albert, betraf („thüringischer Grafenraub“), studirte auf mehreren deutschen Universitäten und in Padua, lebte seit 1557 an dem Hofe des Prinzen von Oranien, nahm 1563 unter seinem Bruder, Günther dem Streitbaren, Kriegsdienste bei dem Könige von Dänemark und residirte seit 1573 in Rudolstadt. Er war vermählt 1. mit Juliane, Gräfin von Nassau-Dillenburg; 2. mit Elisabeth, Gräfin von Leiningen-Westerburg.