ADB:Albert Anton

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Artikel „Albert Anton“ von Bernhard Anemüller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 205, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Albert_Anton&oldid=1793993 (Version vom 3. März 2015, 01:26 Uhr UTC)
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Albert Anton, Graf von Schwarzburg-Rudolstadt, geb. 1641, † 1710, wurde von Kaiser Joseph I. aus besonderer Hochachtung zum kaiserlichen Commissarius ernannt und in dieser Eigenschaft im J. 1705 mit der Entgegennahme der kaiserlichen Huldigung in den freien Reichsstädten Mühlhausen und Goslar beauftragt. Darauf wurden auch zwei Denkmünzen geprägt. Wenige Monate vor seinem Tode erhob ihn der Kaiser in den Reichsfürstenstand und die Grafschaft Schwarzburg-Rudolstadt zu einem Reichsfürstenthum. Doch machte erst sein Sohn Ludwig Friedrich I. die erlangte Fürstenwürde öffentlich bekannt. Ein Freund und Beförderer der Wissenschaften, war er von dem Streben beseelt, diese in seinem Lande auf alle mögliche Art zu heben und den Zutritt zu denselben durch eine Anzahl mildthätiger Stiftungen zu erleichtern. Seine Gemahlin war die berühmte Dichterin geistlicher Lieder Emilie Juliane, geb. Gräfin von Barby (s. d.).

Anm.