ADB:Arnold, Friedrich Wilhelm

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Artikel „Arnold, Friedrich Wilhelm“ von Arrey von Dommer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 585–586, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Arnold,_Friedrich_Wilhelm&oldid=- (Version vom 27. Juni 2019, 10:56 Uhr UTC)
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Arnold: Friedrich Wilh. A., Dr. phil., Musiker und Musikhändler zu Elberfeld. Geb. 10. März 1810 zu Sontheim bei Heilbronn, † 12. Febr. 1864. Neben Wissenschaften trieb er mit besonderem Eifer Musik, wurde 1832 zu Cöln Redacteur der „Rheinblüthen“, ging aber schon 1833 mit der deutschen Oper als Chordirector nach London. Nach Cöln zurückgekehrt beschäftigte er sich litterarisch und musikalisch, stand 1835–41 an der Spitze der von Gebr. Eck daselbst gegründeten Musikhandlung, etablirte aber im Juli des letztgenannten Jahres ein eigenes Geschäft zu Elberfeld, welches schnell einen großen Aufschwung nahm und von ihm mit Glück und Umsicht bis zu seinem Tode geleitet wurde. Sein musikalisches Lieblingsfach, worin er gute Kenntnisse besaß, war das deutsche Volkslied, und im November seines Sterbejahres erschien das 1. Heft „Deutscher Volkslieder aus alter und neuer Zeit“, von ihm gesammelt und mit Clavierbegleitung versehen. Ferner enthält Bd. II. (1867) von Chrysander’s Jahrb. für musikal. Wissensch.: „Das Locheimer Liederbuch nebst der Ars organisandi von Conrad Paumann etc. aus den Urschriften kritisch bearb. von F. W. Arnold“ [586] (unter ziemlich umfänglicher Mitwirkung von H. Bellermann und Chrysander). Auch den „Franco von Cöln“ beabsichtigte er herauszugeben, stand jedoch auf Einreden besserer Kenner davon ab. In Zeitschriften hat er viele Artikel geliefert, auch eine „Allgemeine Musiklehre“ (Cöln, Eck) herausgegeben. Um die Elberfelder Musikzustände hat er sich als Stifter und Mitglied verschiedener Gesellschaften mannigfach verdient gemacht. (Chrysander’s Jahrb. II. 225).