ADB:Arnschwanger, Johann Christoph

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Artikel „Arnschwanger, Johann Christoph“ von Paul Pressel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 1 (1875), S. 597, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Arnschwanger,_Johann_Christoph&oldid=- (Version vom 18. Juni 2019, 23:39 Uhr UTC)
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Arnschwanger: Johann Christoph A., geboren 28. Dec. 1625 zu Nürnberg, † 10. Dec. 1696; Sohn eines Handelsmanns, durchlief daselbst Dilherr’s Egidien-Gymnasium, darauf die Hochschulen Altdorf, Jena, Helmstädt, wo er unter Calixt über die Erbsünde disputirte. Nach der Heimkehr wurde er in Nürnberg 1651 Stadtvicar, 1652 Diaconus bei St. Egidien, 1654 Frühprediger an St. Walpurgen, 1659 Diaconus an St. Lorenz und endlich Schaffer oder Archidiaconus an dieser Kirche. – Wir besitzen von ihm fast 400 Lieder, welche in seinen Schriften zerstreut stehen: „Neue geistliche Lieder,“ 1659; „Anweisung zur Gottseligkeit,“ 1663; „Heilige Palmen und christliche Psalmen,“ 1680; „Heilige epistolische Berichte,“ 1663. Ein „sonderbarer Liebhaber des Singens,“ gehörte er unter dem Namen „der Unschuldige“ der fruchtbringenden Gesellschaft an, suchte sich im Unterschiede von der gekünstelten Manier der Pegnitzschäfer, möglichst volksthümlich, natürlich zu halten verfiel aber oft ins Platte. Wenige seiner Lieder haben sich behauptet („Auf, ihr Christen, laßt uns singen,“ „Wie lieblich ist zu schauen,“ „Meine Seele nimm zu Herzen“ etc.)

Vgl. C. v. Winterfeld’s evang. Kirchengesang, 2. Thl., S. 456 etc.