ADB:Baumann, Adolf Christian

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Baumann, Adolf Christian“ von Friedrich Pecht in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 152–153, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Baumann,_Adolf_Christian&oldid=- (Version vom 13. November 2019, 06:40 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Baum, Theodor
Nächster>>>
Baumann, Friedrich
Band 2 (1875), S. 152–153 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand April 2013, suchen)
GND-Nummer 135870135
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|2|152|153|Baumann, Adolf Christian|Friedrich Pecht|ADB:Baumann, Adolf Christian}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=135870135}}    

Baumann: Adolf Christian B., Historienmaler, geb. zu München 1829 † ebenda 1865, besuchte die Akademie von 44–48, wo er bald specieller Schüler Schraudolph’s wurde, dem er dann beim ganzen Verlauf seiner Arbeiten im [153] Speirer Dom zur Seite stand. Nach ihrer Vollendung erhielt er von König Ludwig ein Reisestipendium um Italien zu besuchen, wo er drei Jahre blieb. Zurückgekehrt führte er nun eine Reihe selbständiger Arbeiten aus, zunächst zwei große Frescobilder in den Arcaden des südlichen Münchner Friedhofs: die Himmelfahrt Christi und die Erweckung von Jairi Töchterlein darstellend, dann stereochronisch eine Kreuzigung am Isarthor, vier Wandbilder im Nationalmuseum, u. a. m. Letztere sind unerheblich, die religiösen dagegen, in ihrer dem durch H. Heß geschaffenen und von Schraudolph fortgesetzten Kirchenstil sich durchaus anschließenden Art zeigen B. als einen ebenso gewandten als sorgfältigen und feinfühligen Künstler. Ohne auffallende Eigenthümlichkeit sind es achtbare Kunstwerke von edlem und einfachem, bei den einzelnen Individualitäten glücklicher nüancirtem Ausdruck, als dies bei der etwas conventionellen Frömmigkeit der Schultypen sonst gewöhnlich ist.