ADB:Brun, Friederike

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Artikel „Brun, Friederike“ von Karl Weinhold in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 438, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Brun,_Friederike&oldid=- (Version vom 16. Juli 2019, 14:56 Uhr UTC)
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Band 3 (1876), S. 438 (Quelle).
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Brun: Friederike B., geb. 3. Juni 1765 in Gräfentonna in Thüringen, Tochter des damaligen Superintendenten Münter, der als Prediger an die deutsche St. Petrikirche in Kopenhagen ging. In einem Kreise lebend, dessen Verehrung für Klopstock sich bis zu einer Art von Cultus seiner Muse steigerte, begann sie schon als Kind, in Klopstock’schen Formen zu dichten. Sie heirathete 1783 den Kaufmann Etatsrath Brun. 1791 reiste sie nach der Schweiz und Italien; ihre Reiseerinnerungen veröffentlichte sie in mehreren Schriften. Ihre Gedichte gab 1795 ihr Freund Matthisson zuerst heraus, dessen Einfluß auf ihre Poesie unverkennbar ist. Erst 1810 kehrte sie dauernd nach Kopenhagen zurück, wo sie den 25. März 1835 starb. Ihrer Theilname für die Sache der Griechen gab sie in mehreren Gedichten Ausdruck (Goed., Grundr. Buch VIII. Nr. 32, 5). – Eine Selbstbiographie ist ihr Buch: „Wahrheit aus Morgenträumen und Ida’s ästhetische Entwicklung.“ Aarau 1824.