ADB:Butte, Wilhelm

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Artikel „Butte, Wilhelm“ von Karl Theodor von Inama-Sternegg in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 3 (1876), S. 654, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Butte,_Wilhelm&oldid=- (Version vom 17. Juni 2019, 23:38 Uhr UTC)
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Butte: Wilhelm B. Cameralist, geb. 1772 in Treis in Kurhessen, wurde schon mit 20 Jahren Gymnasialprofessor in Gießen, 1794 Prinzenhofmeister am hessischen Hofe, 1804 an die Universität Landshut als Professor für Statistik und Staatswissenschaft berufen, 1816 Regierungsrath in Köln, starb daselbst 1833. Ein gedanken- und kenntnißreicher Schriftsteller, der aber durch seine unfruchtbare Speculation und metaphysische Auffassung, der staatlichen Verhältnisse fast ungenießbar ist. Auf dem Gebiet der Statistik gehört er zu den Anhängern und Nachfolgern Achenwall’s. Seine Definition der Statistik: „die wissenschaftliche Darstellung derjenigen Daten, aus welchen die Wirklichkeit der Realisation des Staatszweckes gegebener Staaten in einem als Jetztzeit fixirten Momente gründlich erkannt werden könne“, charakterisirt in ihrer schwülstigen Ueberschwänglichkeit den ganzen Mann. – Von seinen zahlreichen Schriften sind bemerkenswerth: „Versuch eines neuen Systems der sog. Polizeiwissenschaft“, 1806. 1 Band. „Einwohnerordnungslehre“, 1807. 1 Theil. „Statistik als Wissenschaft“, 1808. „Grundriß der Arithmetik des menschlichen Lebens“, 1811. „Supplément au système du monde“, 1812. 2 Bände. – Schriften zur sog. anthropologischen Biotomie 1828. 1829. „Der Grundbegriff des Staates“, 1831.