ADB:Deiker, Johannes Christian

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Artikel „Deiker, Johannes Christian“ von Eduard Daelen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 47 (1903), S. 642, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Deiker,_Johannes_Christian&oldid=- (Version vom 16. Oktober 2019, 12:16 Uhr UTC)
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Deiker: Johannes Christian D., Thiermaler, geboren am 27. Mai 1822 in Wetzlar, empfing seinen ersten Unterricht im Zeichnen und Malen bei seinem Vater, dem dortigen Zeichenlehrer Friedrich D. Nachdem er dann noch zur weiteren Ausbildung die Zeichenakademie in Hanau und das Städel’sche Institut in Frankfurt a. M. unter Jacob Becker besucht hatte, begann er 1843 sich zunächst der Porträtmalerei zu widmen und zeigte hierin eine tüchtige Begabung. Später in Braunfels, wo er lange Zeit auf dem Schlosse des Fürsten Ferdinand von Solms-Braunfels weilte, der einen ausgedehnten Wildstand besaß und ein großer Jagdliebhaber war, ging er dazu über, das Wild zu seinem Lieblingsstudium zu wählen und, hierauf fußend, vor allem Jagdbilder zu malen, die durch ihre gediegene Ausführung und ihre lebendige Auffassungsweise sehr viel Anerkennung fanden. Die hauptsächlichsten Motive dieser Bilder waren Sauhatz, Hund mit Hasen oder Hirschen, Hirsche in der Kalbzeit, Eber im Schnee, Hühnerhund vor einer Kette Feldhühner, der treue Feldmann im Dienst und ähnliche. Manche derselben sind durch Reproductionen ungemein populär geworden. Von 1868 ab nahm er seinen dauernden Wohnsitz in Düsseldorf. Er starb hier am 23. Mai 1895.