ADB:Demme, Hermann Christian Gottfried

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Artikel „Demme, Hermann Christian Gottfried“ von August Beck in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), S. 48, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Demme,_Hermann_Christian_Gottfried&oldid=2492301 (Version vom 11. Dezember 2017, 09:36 Uhr UTC)
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Demme: Hermann Christian Gottfried D., Generalsuperintendent zu Altenburg, geb. 7. Decbr. 1760 zu Mühlhausen, † 24. Decbr. 1822 zu Altenburg, studirte zu Jena Theologie und Philologie, war anfangs Subconrector am Gymnasium seiner Vaterstadt, wurde dann 1796 Superintendent ebendaselbst und folgte hierauf (1801) einem Rufe als Generalsuperintendent und Consistorialrath nach Altenburg. Als solcher leitete er mit großer Treue und Geschicklichkeit die Kirchen- und Schulangelegenheiten des Herzogthums Altenburg. Er schrieb anfänglich unter dem Namen Karl Stille: „Pächter Martin und sein Vater“ (1792–93, 2 Bde.; 3. Aufl. 1802, 3 Bde.). Wieland empfahl dieses Werk zuerst als ein in echt sokratischem Geiste abgefaßtes. Von seinen anderen Schriften sind zu nennen: „Sechs Jahre aus Karl Burgfeld’s Leben“ (1793); „Abendstunden in dem Familienkreise gebildeter und guter Menschen“ (1804, 2 Bde.); „Gebete und Betrachtungen“ (1818). Ausgezeichnet war D. auch als geistlicher Liederdichter und viele seiner Gesänge sind in andere Gesangbücher aufgenommen worden; so z. B. „Betet Brüder an im Staube“, „Wir eilen mit dem Strom der Zeit“, „Lobt Gott, lobt Alle Gott“.

Fr. Hesekiel, Ersch’ und Gruber’s Encyklopädie, Sect. I, Th. 24, S. 31.