ADB:Ebeling, Ernst

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Artikel „Ebeling, Ernst“ von Karl Karmarsch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 5 (1877), S. 525, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Ebeling,_Ernst&oldid=- (Version vom 24. August 2019, 11:40 Uhr UTC)
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Ebeling: Ernst E., Architekt, geb. 29. Octbr. 1804 in Hannover, gest. 12. Septbr. 1851 ebenda. Er begann seine ersten architektonischen Studien unter Leitung des Hofbauraths Witting in Hannover; setzte dieselben im Atelier des Oberbaudirectors Weinbrenner zu Karlsruhe von Anfang des J. 1823 bis zu Weinbrenner’s Tode (Frühling 1826) fort; ging im Sommer 1826 nach Italien und kehrte nach einem zweijährigen, von der hannoverschen Regierung unterstützten Aufenthalte daselbst (größtentheils in Rom) im Herbste 1828 nach Hannover zurück. Hier fand er vom Frühjahr 1829 an Beschäftigung bei den Militärbauten. Bei Errichtung der höheren Gewerbschule (jetziger polytechnischer Schule) in Hannover wurde er (März 1831) als Lehrer der Baukunst angestellt, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. Die Aufstellung der Alexanders-Säule im September 1832 gab ihm Veranlassung Petersburg zu besuchen; 1843 unternahm er eine zweite Reise nach Italien; 1845 wurde er zum Bauinspector, 1850 zum Kriegsbaumeister ernannt. Als Lehrer wie als ausführender Künstler hat E. erfolgreich gewirkt und zur Entwicklung der Baukunst in Hannover in hohem Maße beigetragen. Unter den nach seinen Entwürfen in dieser Stadt ausgeführten größeren Bauten sind neben mehreren Wohngebäuden vorzugsweise zu nennen: der Hauptbau der polytechnischen Schule an der Georgstraße, die Cadettenanstalt (jetzt Kriegsschule), die Blindenanstalt an der Hildesheimer Straße, das Haus der Kalenbergischen Landschaft am Theaterplatz, das Arsenal (Artillerie-Dépôt) am Waterlooplatz, das Meßgebäude (Officier-Casino) an der Adolfstraße, das Neue Thor (Stadtthor nach dem Schützenhause zu).