ADB:Erlebach, Philipp Heinrich

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Erlebach, Philipp Heinrich“ von Bernhard Anemüller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 6 (1877), S. 223, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Erlebach,_Philipp_Heinrich&oldid=- (Version vom 20. Juni 2019, 17:40 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Erlach, Sigmund von
Band 6 (1877), S. 223 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Philipp Heinrich Erlebach in der Wikipedia
GND-Nummer 11868521X
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|6|223|223|Erlebach, Philipp Heinrich|Bernhard Anemüller|ADB:Erlebach, Philipp Heinrich}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=11868521X}}    

Erlebach: Philipp Heinrich E., geb. zu Essen 25. Juli 1657, gest. in Rudolstadt 17. April 1714. Aus seinen im damaligen französischen Geschmacke geschriebenen Werken vermuthet man, daß er seine musikalische Bildung in Paris erhalten habe. Als Capellmeister in Rudolstadt seit 1683 stand er als Componist wie als Dirigent in hohem Ansehen. Seine Compositionen sind theils Ouvertüren und Sonaten für Streichinstrumente, theils geistliche Gesänge und Cantaten mit Orgelbegleitung und concertirende Orgelstücke. Die letztere Gattung trug vorzüglich viel bei zunächst zur Erbauung in den Hofgottesdiensten, sodann überhaupt zur Hebung des kirchlichen Sinnes in Rudolstadt. Bekannt waren damals: „Die harmonische Freude musikalischer Freunde aus 50 moralischen und politischen deutschen Arien von einer Singstimme und zwei Violinen nebst einem Generalbaß bestehend“, 1697; „Der Rudolstädtische Christabend“, der die Geschichte der Menschwerdung und Geburt Jesu Christi enthielt, componirt 1689; „Die Gott geheiligte Singstunde, bestehend aus 12 kurzgefaßten Arien mit einer oder zwo obligaten Singstimmen etc.“, 1704.

Walther’s musikal. Lexikon S. 230; Gerber’s neues Lexikon II, 47; Musikal. Realzeitung 1789, 30; Musikal. Correspondenz der teutschen Filarmonischen Gesellschaft 1791, 15; Frankenhäuser Intelligenzblatt 1765, S. 154; Rudolstädtisches Schulprogramm 1832, S. 15 ff.