ADB:Escher, Hans Konrad von (Staatsrat)

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Artikel „Escher, Hans Konrad von“ von Georg von Wyß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 6 (1877), S. 350–351, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Escher,_Hans_Konrad_von_(Staatsrat)&oldid=- (Version vom 13. Juni 2021, 08:50 Uhr UTC)
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Escher: Hans Konrad v. E., Staatsrath in Zürich, geb. am 31. Jan. 1761, † am 3. Mai 1833. In Zürich und Göttingen gebildet, trat E. 1783 als Rathssubstitut (dritter Kanzleibeamter des kleinen Rathes) in den Staatsdienst, bekleidete in den letzten Jahren vor der Revolution, 1794–98, die [351] Stelle eines Stadtschreibers (Chef der Staatskanzlei), ward nach der Umwälzung 1798 Mitglied der Verwaltungskammer des Cantons Zürich, 1799 der sogen. Interimsregierung, 1803 Mitglied des Großen, dann des Kleinen Rathes und des Staatsrathes und blieb dies, nach vorübergehender Bekleidung des Amtes eines Bürgermeisters in den J. 1803–14 (Bürgermeister Hs. K. v. E. der jüngere), bis zu seinem Ende. Als eidgenössischer Generalcommissär verwaltete E. 1815 die laut der Wiener Congreßacte dem Canton Bern und der Schweiz zuerkannten Gebietstheile des ehemaligen Bisthums Basel in trefflicher Weise, so daß ihn Bern, nach definitiver Uebergabe dieser Landschaften an die neue Obrigkeit, mit dem erblichen Bürgerrechte der Stadt Bern für sich und seine Nachkommen und der großen Verdienstmedaille beehrte. Im J. 1818 besorgte er als außerordentlicher Bevollmächtigter der Eidgenossenschaft bei der großherzogl. badischen Regierung von Karlsruhe die Erledigung verwickelter Sequestration-Abrechnungen zwischen Baden und der Schweiz.

Neuer Nekrolog der Deutschen für 1833.