ADB:Findorff, Dietrich

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Artikel „Findorff, Dietrich“ von Ludwig Fromm in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 15, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Findorff,_Dietrich&oldid=- (Version vom 19. April 2019, 15:20 Uhr UTC)
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Findorf: Johann Dietrich F., geb. am 12. Mai 1722 zu Lauenburg a. E., hatte die Tischlerei erlernt, als der kunstliebende Herzog Christian Ludwig von Mecklenburg auf sein Zeichentalent aufmerksam wurde. Dieser ließ ihn erst zu Schwerin, später zu Dresden in der Malerei ausbilden und nahm ihn dann, um seine Lebensstellung zu sichern, als Kammerdiener in seine Dienste. Als solcher malte F. fast ausschließlich für die vom Herzoge gesammelte Gallerie, in welcher sich noch jetzt viele Gemälde von ihm befinden. Sein Talent war ein bedeutendes, namentlich in der Landschafts- und Thiermalerei, jedoch faßte er die Natur meistens zu realistisch auf und beeinträchtigte dadurch die Wirkung seiner Werke. Er starb 1772 zu Ludwigslust. – Eine kurze Biographie von ihm befindet sich in der Monatsschrift von und für Mecklenburg, 1792.