ADB:Frese, Daniel

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Artikel „Frese, Daniel“ von Karl Ernst Hermann Krause in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 7 (1878), S. 352, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Frese,_Daniel&oldid=- (Version vom 22. August 2019, 05:14 Uhr UTC)
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Frese: Daniel F., Malermeister zu Lüneburg, † 1611, begraben am 14. April, in Dithmarschen geboren, hat von 1572–78 für das Lüneburger Rathhaus „Die deutsche Reichsversammlung“ und sieben allegorische, große Compositionen recht tüchtig gemalt, sie sind, über 1–1,5 Meter hoch, in der Rathsstube, der Rathhauslaube und dem Körgemache sämmtlich gut erhalten. Von 1587–88 stammen von ihm eine Ansicht der Stadt Hamburg, gestochen von F. Greve[WS 1], Meldorf und Heide, auch Bardowik in Brauns[WS 2] Städtebuch[WS 3]. 1594 malte er die „Stadt Jerusalem“ für die jetzt abgebrochene Lambertikirche in Lüneburg und 1595 die Artikel des christlichen Glaubens für die Michaeliskirche daselbst; letztere auf 6 Tafeln für 30 M. 15 Schillinge. 1602 gab er einen „Abriß der Grafschaft Schowenburg“ heraus.

Vgl. Mithoff, Mittelalterl. Künstler und Werkmeister, S. 52 f. Volger, Führer durch Lüneburg.


Anmerkungen (Wikisource)

  1. Johann Greve, niederländischer Kupferstecher.
  2. Georg Braun (1542–1622), Kanoniker und Dechant in Köln.
  3. Civitates orbis terrarum, Band 5 (erschienen 1598?), Tafel 38: Ansicht von Heide und Meldorf. Band 5, Tafel 44: Ansicht von Bardowick. Eventuell beruhen auch die Ansichten Hamburgs (Band 4, Tafel 36) und Lüneburgs (Band 5, Tafel 42) auf Vorlagen von Frese.