ADB:Görtz, Karl Friedrich Adam Graf von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Goertz, Karl Friedrich Adam Graf und Herr von Schlitz genannt von“ von Ernst Graf zur Lippe-Weißenfeld in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 395–396, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:G%C3%B6rtz,_Karl_Friedrich_Adam_Graf_von&oldid=- (Version vom 20. September 2019, 02:18 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 9 (1879), S. 395–396 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Karl Friedrich Adam von Schlitz in der Wikipedia
GND-Nummer 136044476
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|9|395|396|Goertz, Karl Friedrich Adam Graf und Herr von Schlitz genannt von|Ernst Graf zur Lippe-Weißenfeld|ADB:Görtz, Karl Friedrich Adam Graf von}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=136044476}}    

Goertz: Karl Friedrich Adam Graf und Herr von Schlitz genannt von Goertz, Bruder des Vorigen, geboren am 21. Dec. 1733 zu Schlitz in Franken, † am 24. Aug. 1797 zu Ohlau, als „preußischer General der Cavallerie“ etc. Unterrichtet [396] im Carolinum zu Braunschweig, trat er 1750 in hessischen Militärdienst und 1762 als Oberst in den dänischen, welchen er nach dem Tode König Friedrichs V. verließ. G. reiste nach Potsdam und wurde hier, in Berücksichtigung seiner Leistungen bei der „alliirten“ Armee, angestellt als Oberst, mittelst Patent vom 15. November 1771. Er verblieb in der königlichen Suite; 1777 wird er Generalmajor, am 3. März 1786 Generallieutenant. Für das besondere Vertrauen seitens seines neuen Gebieters spricht namentlich Görtz’ Entsendung nach Kassel 1785 (Fürstenbund. Vgl. Dohm, Denkwürdigkeiten, III. 93). Am 25. Januar 1786 stellte G. den Grafen Mirabeau dem Könige vor (vgl. Oeuvres XXV. 324). Bei Friedrichs Ableben gehörte G. zu den Wenigen, die in Sanssouci anwesend (vgl. Preuß IV. 268). Der Thronerbe zeichnete G. aus durch einen Platz in seinem Wagen während der Huldigungsreisen nach Königsberg und Breslau. Im September 1787 zum Chef eine Reiterregiments und 1795 zum General der Cavallerie ernannt, starb G. in seiner, durch Seydlitz allbekannten Kürassiergarnison.

Biogr. Daten u. Abbild sind aufbehalten im Berliner milit.-geneal. Calender 1788.