ADB:Grawer, Albert

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Grawer, Albert“ von Heinrich Heppe in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 617, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Grawer,_Albert&oldid=- (Version vom 17. September 2019, 22:01 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Gravisset, Jacob
Band 9 (1879), S. 617 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Albert Grauer in der Wikipedia
GND-Nummer 122267702
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|9|617|617|Grawer, Albert|Heinrich Heppe|ADB:Grawer, Albert}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=122267702}}    

Grawer: Albert G. (Grauer), am 3. April 1575 zu Mesicon bei Perleberg geboren, studirte zu Rostock, Frankfurt a. O., Jena und Wittenberg, begann auch in Wittenberg als Magister philosophische Vorträge zu halten, übernahm dann aber die Stelle eines Rectors erst zu Scepus, hernach zu Caschau in Ungarn und zuletzt in Eisleben, von wo er in das Predigtamt (Mansfeld, Eisleben) überging. Nachdem er sodann eine Zeit lang als Professor der Theologie in Jena docirt hatte, erhielt er schließlich die Stelle eines Generalsuperintendenten zu Weimar übertragen, wo er am 30. November 1617 starb. Für die Concordienformel stand er allezeit kampfbereit auf dem Plan. Unter seinen zahlreichen, großentheils gegen die Reformirten gerichteten Abhandlungen findet sich eine unter dem Titel vor: „Bellum Jesu Christi et Jo. Calvini“. Von seinen Glaubensgenossen wurde er dafür mit dem Titel eines clypeus und gladius beehrt.