ADB:Gryphiander, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Gryphiander, Johann“ von August Mutzenbecher in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 10 (1879), S. 73, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gryphiander,_Johann&oldid=- (Version vom 14. Oktober 2019, 04:32 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Grynäus, Simon
Nächster>>>
Gryphius, Andreas
Band 10 (1879), S. 73 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johannes Gryphiander in der Wikipedia
GND-Nummer 100147186
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|10|73|73|Gryphiander, Johann|August Mutzenbecher|ADB:Gryphiander, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100147186}}    

Gryphiander: Johann G. (eigentlich Griepenkerl), gebürtig aus der Grafschaft Oldenburg, widmete sich anfänglich dem Kaufmannsstande, wandte sich dann dem Studium zu und besuchte die Schule zu Dortmund und die Universitäten Helmstädt und Jena. In Helmstädt schrieb er ein vaterländisches historisches Schauspiel in lateinischer Sprache: „Fridericus Leomachos.“ Von 1612–18 war er professor historiarum et poeseos zu Jena, erhielt hier 1614 den juristischen Doctorgrad und wurde 1618 vom Grafen Anton Günther als Rath und Richter nach Oldenburg berufen, wo er am 15. December 1652 starb. – Seine bekanntesten Schriften sind: „Tractatus de insulis“ (1624) und „De Weichbildis Saxonicis sive Colossis Rulandicis (Rolandssäulen)“, 1625.

Oldenb. Kalender von 1786, S. 88. – Halem, Oldenb. Gesch. Bd. II.