ADB:Hartmann, Sigismund Ferdinand

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Artikel „Hartmann, Sigismund Ferdinand“ von Moritz Cantor in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 10 (1879), S. 703, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hartmann,_Sigismund_Ferdinand&oldid=- (Version vom 12. Dezember 2019, 08:39 Uhr UTC)
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Hartmann: Sigismund Ferdinand H., Mathematiker, geboren zu Wien den 28. October 1632, † zu Prag den 17. Juni 1681. Er gehörte seit 1647 der böhmischen Provinz des Jesuitenordens an, wurde als Professor der Mathematik in Breslau und Olmütz verwandt, zuletzt als Professor der Theologie in Prag. Er gab „Beobachtungen des Kometen von 1664“ und eine „Katoptrik“ heraus; außerdem stellte er jährlich geometrische Aufgaben, die er durch den Druck vervielfältigen ließ. Seine letzte kurz vor seinem Tode gestellte Aufgabe, ein gleichseitiges Dreieck zu construiren, welches doppelt so groß sei, als ein gegebenes, gab dem Piaristen Augustinus Thomas a St. Josepho (s. d. Art.) in Horn, einem Correspondenten Leibnitzens, der von diesem sehr geschätzt wurde, die Veranlassung zur Abfassung eines besonderen Buches: „Metamorphosis geometrica“ etc., 1690.

Vgl. De Backer, Bibliothèque des écrivains de la compagnie de Jésus, T. VI, pag. 207 und von älteren Werken Vogt, Acta litter. Bohem., I. 101 und 444; Adelung (Fortsetzung zu Jöcher’s Gelehrtenlexikon), II. 1818 und 2325; Pelzel, Böhmische, mährische und schlesische Gelehrte und Schriftsteller aus dem Orden der Jesuiten.