ADB:Heumen, Johann von

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Artikel „Heumen, Johann von“ von Jacob Cornelis van Slee in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), S. 332, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Heumen,_Johann_von&oldid=- (Version vom 19. Juli 2019, 04:23 Uhr UTC)
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Heumen: Johann von H., katholischer Theolog, im Anfang des 17. Jahrhunderts zu Utrecht geboren, † 26. April 1673, studirte vielleicht zu Löwen Theologie, erhielt wenigstens dort den Licentiatenrang. Nachdem er einige Jahre als Priester zu Schoonhoven und als apostolischer Protonotarius fungirt hatte, trat er 1642 als Prediger zu Rotterdam auf, und zeichnete sich durch treue Pflichterfüllung, auch bei der damals herrschenden Pest aus. Bald nachher wurde er Hauptgeistlicher und Erzpriester zu Delft, führte auch den Decantitel des erzbischöflichen Kapitels zu Utrecht. Wie es scheint, war er kein Freund der Jesuiten, welche seit den Zeiten des päpstlichen Vicars Philipp Rovenius beflissen waren, ihre Herrschaft auch über die niederländischen Katholiken auszubreiten und dadurch die spätere Trennung der Altkatholischen verursachten. v. H. schrieb „De onsterfelijke Adam“, 1651. „De mediteerende duit over de Sondaghen en heylighe daghen“, 1658, „Joseph somnians, complectens falsas variorum imaginationes“, 1660. „Joseph accrescens, docens conversionem peccatoris ad justitiam“ 1633, „Job patiens, docens conditionem tribulationum humanarum et modum patiendi eas“, 1668 und „Het closter van Sion in VI deelen“, 1658. Auch verfaßte er eine Abhandlung von der Ehe zwischen Katholiken und Akatholiken, die jedoch ungedruckt blieb.

Paquot, Mém. littér. I. p. 272 und Glasius, Godgel. Nederl.