ADB:Hoeck, Johann Daniel Albrecht

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Artikel „Höck, Johann Daniel Albrecht“ von Karl Theodor von Inama-Sternegg in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), S. 532, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hoeck,_Johann_Daniel_Albrecht&oldid=- (Version vom 24. Mai 2019, 07:47 Uhr UTC)
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Höck: Johann Daniel Albrecht H., Kameralist, geb. am 13. Mai 1763 zu Gailsdorf[1] in würtembergisch Franken, bekleidete nach Vollendung seiner Studien (1783) eine Hofmeisterstelle in Hanau, ward sodann (bis 1786) daselbst Fiskalactuarius, trat in diesem Jahre in gräflich Ysenburgische Dienste als Regierungssecretär zu Meerholz bei Frankfurt a. M., erhielt 1796 einen Ruf als ordentlicher Professor der Philosophie und Kameralwissenschaft nach Erlangen, wurde aber schon im folgenden Jahre von der preußischen Regierung als Polizeidirector nach Schwabach mit dem Charakter eines Justizraths ausersehen, darauf königlich bairischer Regierungsrath zu Würzburg. Im Ruhestand zog er sich nach Ansbach zurück, wo er am 7. Januar 1839 starb. Ein Mann von unermüdlichem Sammelfleiße, vielseitigen Kenntnissen in allen Zweigen der Wirthschaft und Technik, und einem praktischen Sinn für übersichtliche Anordnung und Vergleichung besonders statistischen Stoffes, hat er eine reiche litterarische Thätigkeit, besonders auf dem Gebiete der Landwirthschaft und Industrie, der Staatseinrichtungen und wirthschaftlichen Statistik entfaltet, ohne doch einen bleibenden Einfluß auf die Wissenschaft auszuüben.

Meusel, Gel. Teutschl. II und Nachträge 1. 3. 4. – Strieder, Hess. Gel. Gesch. – N. Nekrol. d. Deutsch., wo auch ein vollständiges Verzeichniß seiner Schriften.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 532. Z. 7 v. o. l.: Gaildorf (st. Gailsdorf). [Bd. 15, S. 795]