ADB:Jacobs, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Jacobs, Johann“ von Moritz Cantor in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 13 (1881), S. 613–614, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Jacobs,_Johann&oldid=- (Version vom 10. Dezember 2019, 07:43 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 13 (1881), S. 613–614 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Juli 2013, suchen)
GND-Nummer 104126221
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|13|613|614|Jacobs, Johann|Moritz Cantor|ADB:Jacobs, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=104126221}}    

Jacobs: Johann J., geb. am 6. Mai 1721 zu Spiesheim am Rhein, † am 21. December 1800 zu Bamberg. Er trat 1741 in den Jesuitenorden ein, welchem er bis zu dessen Auflösung angehörte. Er studirte in Heidelberg und Mainz und erhielt 1760 die mathematische Professur an der damaligen Universität Bamberg. Er schrieb zum Nutzen seiner Zuhörer eine Anzahl geschätzter, sehr elementaren Lehrbücher in lateinischer Sprache. Wissenschaftlichen Werth denselben zuzusprechen ist unmöglich, und wenn wir deren Verfasser hier überhaupt nennen, so geschieht es, um die Genügsamkeit der damaligen Zeit durch ein Beispiel zu belegen. Auch der Unterricht, den er ertheilte, dürfte nur nach ebendiesem Maßstabe zu beurtheilen und das einzige an ihm Bemerkenswerthe [614] der Umstand sein, daß J. ihn bis wenige Tage vor seinem Tode, also bis in sein achtzigstes Lebensjahr hin fortsetzte.

Baader, Lexikon verstorbener baierischer Schriftsteller des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts. 1824. Bd. I. S. 251–252.