ADB:Kleinsorgen, Gerhard

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Kleinsorgen, Gerhard“ von Wilhelm Crecelius in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 16 (1882), S. 112, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kleinsorgen,_Gerhard&oldid=- (Version vom 22. September 2019, 13:01 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 16 (1882), S. 112 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Gerhard Kleinsorgen in der Wikipedia
GND-Nummer 100837360
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|16|112|112|Kleinsorgen, Gerhard|Wilhelm Crecelius|ADB:Kleinsorgen, Gerhard}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=100837360}}    

Kleinsorgen: Gerhard K., geb. 1530 zu Lemgo, war unter sieben nacheinander folgenden Kurfürsten von Köln Rath, eine Zeit lang Offizial zu Werl. Er entsagte diesem Amte und verheirathete sich mit einer v. Brandis. 1591 starb er und wurde in Werl begraben. Er beschäftigte sich eifrig mit vaterländischer Geschichte und hinterließ handschriftlich 1) „Westphälische Kirchenhistorie“ (bis 1583), 2) „Gründlicher und wahrhafter Bericht von Gerhard Truchses – sonderlich in Westphalen angerichteter hochbeschwerlicher Trennung und daraus entstandenem Landverderblichen Kriegswesen etc.“, 3) „Bericht von der Herkunft und Historie der Grafen v. d. Lippe“.

J. D. v. d. Steinen, Quellen der Westphälischen Historie (Dortmund 1741), S. 79.[1]

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 112. Z. 8 v. u.: Gerhard Kleinsorgen’s Kirchengeschichte von Westfalen wurde von den Minderbrüder-Conventualen zu Münster 1779 f. in 8° in 2 Bänden herausgegeben. Das Werk über den Truchsessischen Krieg findet sich handschriftlich in mehrfachen Exemplaren verbreitet. [Bd. 17, S. 795]