ADB:Kropf, Martin

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Kropf, Martin“ von Franz von Krones in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 194–195, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Kropf,_Martin&oldid=- (Version vom 26. Juni 2019, 10:59 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Band 17 (1883), S. 194–195 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Juni 2016, suchen)
GND-Nummer 136535240
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|17|194|195|Kropf, Martin|Franz von Krones|ADB:Kropf, Martin}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=136535240}}    

Kropf: Martin K., geb. am 8. Juli 1701 zu S. Leonhard a. Forst, † am 27. Jan. 1779 auf dem Stiftschlosse Leestorf, 1722 Profeß des Benedictinerordens im Kloster Melk, drei Jahre Professor der Rhetorik oder der 2. Classe der Humanioren am Stiftsgymnasium, jüngerer Kloster- und Zeitgenosse der um das Emporkommen der quellenmäßigen Geschichtschreibung Oesterreichs hochverdienten Gebrüder Petz, dessen eigenes Verdienst in der angedeuteten Richtung mit seiner zwanzigjährigen Thätigkeit als Bibliothekar zusammenhängt. Die letzten sechs Lebensjahre verbrachte K. als Stiftsverwalter auf Leestorf. Außer theologischen Publicationen, z. B. den „Comm. in Cap. XV epist. prioris St. Pauli ad Corinth. ad Basil. fratrem bl. III“ (Steier 1763) gab er als Hauptwerk die „Bibliotheca Mellicensis“ heraus (Wien 1747, N. A. 1755), worin die litterarische Thätigkeit der Melker Benedictiner seit der Gründung des Klosters [195] durch sechs Jahrhunderte gewürdigt wird. Dieses Werk tritt der archivalischen oder diplomatischen Publication des älteren Klostergenossen Hueber (Austria ex archivis Mellicensibus illustrata ll. II) an die Seite. Voran steht eine Abhandlung über den Ursprung Melks und die Geschichte Leopolds des Erl., welche auch besonders abgedruckt wurde.

De Luca, Gelehrtes Oesterreich. Wien 1776. S. 281. Vogel, Spec. bibl. hist. et geogr. Austr. I. Keiblinger, Gesch. d. Kl. Melk I. Wurzbach, Biogr. Lex. XIII. Mayer, Gesch. der geist. Cultur Nied.-Oesterr. I. S. 192.