ADB:Löllhöfel von Löwensprung, Friedrich Wilhelm

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Artikel „Löllhöfel von Löwensprung, Friedrich Wilhelm“ von Ernst Friedländer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 19 (1884), S. 139–140, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:L%C3%B6llh%C3%B6fel_von_L%C3%B6wensprung,_Friedrich_Wilhelm&oldid=- (Version vom 21. Oktober 2019, 23:40 Uhr UTC)
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Löllhöfel: Friedrich Wilhelm L. von Löwensprung, ward seinen Eltern Georg Albrecht und Anna Regina v. Schrötter am 16. Mai 1717 zu Königsberg geboren, und trat 1731 als Junker bei dem Oberst v. Egelnschen Kürassierregiment in die Armee, wurde 1736 Cornet, 1743 Lieutenant, 1749 Stabs- und 1750 wirklicher Rittmeister, 1757 Major, 1758 Oberstlieutenant und Commandeur, 1760 Oberst, erhielt 1761 für das Gefecht bei Langensalza den Orden pour le mérite, und wurde in demselben Jahre als Commandeur en chef zum Kürassierregiment Markgraf Friedrich Wilhelm von Brandenburg-Schwedt (jetzt im 1. brandenburgischen Dragonerregiment Nr. 2 aufgegangen) versetzt, dessen Chef er am 4. März 1771 wurde. Im September 1764 ward er Generalmajor und Inspecteur der pommerschen Cavallerie, am 2. Dec. 1776 Amtshauptmann von Johannisburg und im August 1777 Generallieutenant. v. L. starb im Februar 1780 zu Belgard. Am 15. Mai 1763 hatte er sich mit Luise v. Brösicke verheirathet. – v. L. war ein ausgezeichneter Cavallerist aus der Seydlitz’schen Schule, der eine glänzende kriegerische Laufbahn gemacht hatte: bei Chotusitz, Hohenfriedberg, wo er verwundet wurde, Soor, Katholisch-Hennersdorf, [140] Lowositz, Kolin, Roßbach, wo er unter den Augen seines Chefs, Seydlitz, kämpfte, bei Leuthen, Zorndorf, wo das Regiment glänzende Erfolge erstritt, bei Hochkirch, Liegnitz, Torgau, bei Langensalza und Reichenbach, überall bewährte er altpreußische Tapferkeit und hervorragende militärische Eigenschaften.

Alt, Gesch. d. K. Preuß. Kürassiere u. Dragoner II. (König) Biograph. Lexikon II, S. 427.