ADB:Lange, Martin

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Artikel „Lange, Martin“ von August Hirsch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 17 (1883), S. 648, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Lange,_Martin&oldid=- (Version vom 16. Juli 2019, 21:25 Uhr UTC)
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Lange: Martin L., Arzt, 1750 in Kronstadt (Siebenbürgen) geboren, hatte sich in Wien dem Studium der Medicin gewidmet, war nach erlangter Promotion in seine Heimath zurückgekehrt und zum Physikus des Comitates Haromszek (im Szeklerlande) ernannt worden. Sein Todesjahr ist nicht bekannt. – Als Schriftsteller ist L. nicht ohne Verdienst um die Bearbeitung epidemiologischer und epizootischer Fragen; besonders erwähnenswerth ist seine Schrift „Rudimenta doctrinae de peste“, 1784, 1794, welche in der ersten Ausgabe vorzugsweise nach den in der Pestepidemie 1718 in Siebenbürgen gemachten nicht veröffentlichten Beobachtungen eines Arztes Albrich, in der zweiten nach der vom Verfasser selbst in der Epidemie 1786 gemachten Erfahrungen bearbeitet ist, und in welcher sehr rationelle Ansichten über Quarantaine, Isolirung und andere prophylaktische Maßregeln gegen Pest niedergelegt sind.