ADB:Mörlin, David

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Mörlin, David“ von Georg Westermayer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 22 (1885), S. 322, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:M%C3%B6rlin,_David&oldid=- (Version vom 19. Juli 2019, 06:18 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
Nächster>>>
Mörlin, Joachim
Band 22 (1885), S. 322 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand März 2013, suchen)
GND-Nummer 129070742
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|22|322|322|Mörlin, David|Georg Westermayer|ADB:Mörlin, David}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=129070742}}    

Mörlin: David M., geb. zu Harburg bei Donauwörth um das Jahr 1565, machte seine Studien zu Ingolstadt, woselbst wir ihn 1589 als Candidaten der Rechtswissenschaft finden. In früheren Jahren war er dort Famulus des Professors und St. Morizpfarrers Kaspar Frankh gewesen (vgl. Bd. VII, S. 272). Schon als Student schrieb er, wol um leichter seinen Unterhalt zu gewinnen, verschiedene erbauliche Büchlein zusammen. Im J. 1590 nahm ihn Dr. Georg Brand, der im Auftrage des Bischofs von Eichstädt nach Rom ging, als Begleiter mit sich; nach seiner Heimkehr wurde er notarius publicus zu Ingolstadt; in der Folge erhielt er die Stelle eines Stadtschreibers zu Greding bei Eichstädt, welche er im Jahre 1608 noch inne hatte. Das Jahr seines Todes ist nicht bekannt. Unter seinen verschiedenen Schriften ist als besonders verdienstlich hervorzuheben: „Das güldene Hauskleinot, darinnen Catechismus, Communion und Sacramentbüchlein, katholische Kirchen-, Kreuz- und Wahlfahrtsgesänge“, Grätz 1594.

Kobolt, Gelehrtenlexicon, S. 467 und Nachträge, S. 205.