ADB:Mynsicht, Adrian von

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Mynsicht, Adrian von“ von August Hirsch in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 23 (1886), S. 145–146, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Mynsicht,_Adrian_von&oldid=- (Version vom 15. Dezember 2019, 05:10 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Meister Bertram
Nächster>>>
Mynsinger, Heinrich
Band 23 (1886), S. 145–146 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Adrian von Mynsicht in der Wikipedia
GND-Nummer 117624756
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|23|145|146|Mynsicht, Adrian von|August Hirsch|ADB:Mynsicht, Adrian von}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=117624756}}    

Mynsicht: Adrian v. M., Arzt, einer der letzten und bekanntesten Paracelsisten des 17. Jahrhunderts, lebte als Leibarzt am Hofe des Herzogs von Mecklenburg-Schwerin[WS 1]; auf dem Titel seiner (unten genannten) Schrift nennt er selbst sich „Comitem Palatinum, Poëtam laureatum Caesareum et diversorum S. R. Imperii Principum Consiliarium et Archiatrum“. Er ist Verfasser einer Schrift über Arzneimittellehre, welche unter dem Titel: „Thesaurus et armentarium [146] medico-chymicum selectissimum“ zuerst in Hamburg 1631 erschienen ist und bis zum Jahre 1738 nicht weniger als 12 Auflagen erfahren hat und in weiteren fünf Auflagen in deutscher Uebersetzung erschienen ist. – Die Schrift entspricht vollkommen dem Geschmacke der Aerzte jener Zeit und hat sich daher dieses großen Beifalls erfreut. – M. war ein sehr fleißiger Chemiker bez. Alchemist und als solcher dadurch bekannt und verdient, daß er der erste gewesen ist, der den Brechweinstein dargestellt und in die Heilkunde eingeführt hat.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. w:Julius Ernst (Braunschweig-Dannenberg)