ADB:Naumann, Johann Andreas

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Artikel „Naumann, Johann Andreas“ von Wilhelm Heß in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 23 (1886), S. 315, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Naumann,_Johann_Andreas&oldid=- (Version vom 24. Oktober 2019, 02:32 Uhr UTC)
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Naumann: Johann Andreas N., wurde 1747 in einem kleinen Dorfe Ziebigk bei Cöthen, wo einer seiner Vorfahren im dreißigjährigen Kriege 1636 ein verwüstetes und verlassenes Ackergut gekauft hatte, geboren. Von seinem zehnten Jahre an besuchte er die Schule in Cöthen, mußte dieselbe jedoch schon im fünfzehnten Jahre in Folge des Todes seines Vaters verlassen, um seiner Mutter bei der Bewirthschaftung des Gutes zu helfen. Von seinem Vater und Großvater hatte er die Neigung zum Vogelfange ererbt. Er hatte stets bei der Feldarbeit eine Flinte bei sich und kein vorüberfliegender Vogel entging seiner Aufmerksamkeit. Seine Erfahrungen im Vogelfang sammelte er in seinem „Vogelsteller“, den er 1798 herausgab. Sein Hauptwerk aber ist „Naturgeschichte der Land- und Wasser-Vögel des nördlichen Deutschlands und der angrenzenden Länder“, 4 Bde. mit illuminirten Kupfern, 1795–1804 und in Verbindung mit seinem Sohne, 1–8. Nachtrag dazu 1805, 6, 10–17. Dasselbe zeichnet sich durch eine Fülle höchst genauer Beobachtungen aus. N. starb 1826. Eine Selbstbiographie findet sich in seiner oben erwähnten Naturgeschichte.