ADB:Paulsen, Paul Detlev Christian

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Artikel „Paulsen, Paul Detlev Christian“ von Emil Julius Hugo Steffenhagen in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 25 (1887), S. 286–287, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Paulsen,_Paul_Detlev_Christian&oldid=- (Version vom 22. Oktober 2019, 14:21 Uhr UTC)
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Paulsen: Paul Detlev Christian P., schleswig-holsteinischer Jurist, geb. am 10. Januar 1798 zu Flensburg, wo sein Vater Kaufmann war, † daselbst in der Nacht vom 27. auf den 28. December 1854. Er studirte seit 1816 die Rechte in Göttingen, Berlin, Heidelberg, Kiel, bestand 1821 auf Gottorf das juristische Amtsexamen, erlangte 1824 zu Kopenhagen den Doctorgrad und ward 1825 außerordentlicher Professor des Dänischen Rechts an der Universität Kiel. 1828 unternahm er eine Reise durch Deutschland und Italien. 1842 zum ordentlichen Professor der Rechte in Kiel ernannt, ging er 1848 [287] nach Kopenhagen als „provisorischer“ Mitarbeiter der schleswig-holstein-lauenburgischen Kanzlei, wurde dort in demselben Jahre Etatsrath, 1850 erstes Mitglied der Oberjustizcommission, des späteren Appellationsgerichts für das Herzogthum Schleswig, 1851 Mitglied der Notabelnversammlung in Flensburg. Sein Hauptwerk ist das „Lehrbuch des Privat-Rechts in den Herzogthümern Schleswig und Holstein“ (Altona 1834; 2. Aufl., mit dem lauenburgischen Rechte vermehrt, Kiel 1842). Nach seinem Tode erschienen seine „kleineren Schriften“ gesammelt, nebst einer biographischen Einleitung von H. N. Clausen (Kopenhagen 1857–1859, 3 Bde.).

Schriftsteller-Lexika von Lübker und Schröder, S. 421. – Erslew 2, 539, mit Supplement 2, 629. – Alberti, 2, 163.