ADB:Pischon, Friedrich August

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Artikel „Pischon, Friedrich August“ von Ernst Friedländer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 26 (1888), S. 182, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Pischon,_Friedrich_August&oldid=- (Version vom 21. September 2019, 09:37 Uhr UTC)
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Pischon: Friedrich August P., geb. am 6. Juli 1785 zu Cottbus, wurde am 2. December 1810 Hülfsprediger an der Dreifaltigkeitskirche in Berlin, 1815 Prediger am großen Friedrichs-Waisenhause, 1816 Lehrer und 1825 Professor der Geschichte am königl. Kadettenhause, 1827 Diakonus, 1832 Archidiakonus an der St. Nikolai- und Klosterkirche, 1836 Consistorialassessor und 1843 Consistorialrath. Im J. 1841 ward er von der theologischen Facultät der Berliner Universität zum Dr. theol. creirt. Seit 1827 wirkte er als Mitglied des Curatoriums des Schindler’schen Waisenhauses zu Berlin, woselbst er wohnte und so die Erziehung und den Unterricht unmittelbar beaufsichtigen und fördern konnte. Sein umfangreiches Wissen, seine reiche und gereifte pädagogische Erfahrung, seine auf christlicher Liebe begründete väterliche Liebe machten ihn zu einem besonders geeigneten Führer und Erzieher der Jugend. Er starb am 31. December 1857. Von seinen zahlreichen Schriften nennen wir nur das „Handbuch der deutschen Prosa“, I. Berlin 1818; seine „Synchronistische Weltgeschichte“ 1820–24; seinen „Leitfaden zur Geschichte der deutschen Litteratur“, 1830, der in 13 Jahren sieben Auflagen erlebte (15. Aufl. 1887); seinen „Leitfaden zur allgem. Geschichte“ in zwei Auflagen, endlich die „Denkmäler der deutschen Sprache“, in sechs Theilen, von den ältesten Zeiten bis jetzt (1851). Berlin 1838–51.

Gelehrtes Berlin im J. 1845. – Spener’sche Zeitung von 1858.