ADB:Strebel, Johann Sigmund

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Strebel, Johann Sigmund“ von Christian Meyer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 36 (1893), S. 551, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Strebel,_Johann_Sigmund&oldid=- (Version vom 23. Oktober 2019, 03:07 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Stravius, Georg Paul
Band 36 (1893), S. 551 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Johann Siegmund Strebel in der Wikipedia
GND-Nummer 115461582
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|36|551|551|Strebel, Johann Sigmund|Christian Meyer|ADB:Strebel, Johann Sigmund}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=115461582}}    

Strebel: Johann Sigmund St., Ansbachischer Geschichtsforscher, geboren 1702 zu Memmelsdorf im Itzgrund. Nach in Ansbach, Jena und Halle zurückgelegten Studien wurde er 1723 Hofmeister bei dem Ansbachischen Minister v. Seckendorf, 1727 Erzieher des minderjährigen Markgrafen Karl Wilhelm Friedrich von Ansbach. Nach dessen Regierungsantritt (1729) wurde er zum Justizrath und Bibliothekar, 1732 zum wirklichen Hofrath und Geheimen Archivar ernannt. In dieser Stellung verfaßte er sein Hauptwerk „Franconia illustrata oder Versuch zur Erläuterung der Historie von Francken“ (Schwabach 1761), das seinem Namen ein dauerndes Andenken sichert, obschon es Torso geblieben ist (es ist nur ein erster Theil erschienen). Die darin enthaltenen Untersuchungen über den Rangau (mit Karte) und die älteste Geschichte des Ansbacher Gumpertusstifts (mit einer Ausgabe der Vita s. Gumberti) sind für ihre Zeit sehr werthvoll und bilden den Ausgangspunkt einer reichen Litteratur über diese, noch heute nicht zum Abschluß gelangten wissenschaftlichen Fragen. 1739 zugleich zum Consistorial- und 1757 zum Geheimen Rath befördert, starb St. am 11. Juni 1764. Von seinen übrigen Schriften seien hier noch erwähnt: „Erneuertes Gedächtniß der S. Gumpertus-Stifts-Kirche zu Ansbach“ (Schwabach 1738 und 1741) und „Leben und Schriften des ehem. berühmten Staatslehrers Johann Limnaeus“ (Onolzbach 1741).