ADB:Strobel, Johann Friedrich

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Artikel „Strobel, Johann Friedrich“ von l. u. in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 36 (1893), S. 605, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Strobel,_Johann_Friedrich&oldid=- (Version vom 17. Juni 2021, 00:11 Uhr UTC)
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Strobel: Johann Friedrich St., geboren im J. 1636 (?), † zu Obersulzburg (Sulzburg, Sulzbürg?) in der Oberpfalz am 13. November 1713, war bei den Grafen von Wolfstein, Albert Friedrich († 1693) und dessen Sohn Christian Albert, in deren Herrschaften Sulzburg und Pyrbaum Prediger und Superintendent. Er dichtete geistliche Lieder, von denen eine Anzahl zuerst (?) in dem Schönbergischen Gesangbuch von 1703 Aufnahme fanden; zwei Sterbelieder, die sich unter diesen befinden, sind von Freylinghausen in sein Gesangbuch von 1714 aufgenommen und haben dadurch größere Verbreitung gefunden; es sind das die Lieder: „Scheue nicht, o meine Seele, das, was alle Welt erschreckt“, und „Woher kommt’s, daß der Tod uns rafft“. Auch von seiner Frau Maria Jacobina befindet sich in dem genannten Schönbergischen Gesangbuche ein Lied: „Was frag ich nach der Welt und ihrem ganzen Wesen“.

Wetzel, Hymnopoeographia III, 275 f. – Koch, Geschichte des Kirchenlieds u. s. f., 3. Aufl., IV, 278. – Kirchner, Kurzgefaßte Nachricht u. s. f., S. 49 Nr. 244.