ADB:Tscharner, Johann Karl von

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Artikel „Tscharner, Johann Karl von“ von Fritz von Jecklin in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 38 (1894), S. 710–711, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Tscharner,_Johann_Karl_von&oldid=- (Version vom 26. September 2021, 23:30 Uhr UTC)
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Tscharner: Johann Karl v. T., geboren am 24. Mai 1812, † am 28. December 1879, begann seine Studien im Fellenberg’schen Institut zu Hofwyl, genoß nachher Unterricht in landwirthschaftlichen und gewerblichen Anstalten. Nach Abschluß seiner Ausbildung wirkte er während eines Jahres als Lehrer der Mathematik und der deutschen Sprache an einem bündnerischen Privatinstitut. Durch verwandtschaftliche Beziehungen kam er nach Italien und diente mehrere Jahre lang als Officier im neapolitanischen Schweizerregiment. Schon in Rom, wohin sich T. nach dem Aufenthalt in Neapel zurückgezogen hatte, bethätigte er sich als Correspondent mehrerer Schweizer Blätter. In den 40er Jahren kehrte T. in seine Vaterstadt Chur zurück und wurde sofort mit mehreren kantonalen und städtischen Aemtern betraut, wirkte auch als Rechtsanwalt. Gleichzeitig [711] setzte T. die schon früher begonnene journalistische Thätigkeit fort, schrieb zuerst die Churer Zeitung und gründete später den liberalen Alpenboten. In weiteren Kreisen bekannt wurde T. durch seine Berufung an die Redaction des „Bund“ in Bern, welcher Zeitung er seit der Gründung im J. 1850 während eines Vierteljahrhunderts als Chefredacteur vorstand.

Vgl. J. K. Tscharner, Der Bund vom 1. October 1850 bis 1. October 1874. Bern 1875.