ADB:Völderndorff und Waradein, Eduard Freiherr von

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Artikel „Völderndorff und Waradein, Eduard Freiherr von“ von Carl von Landmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 54 (1908), S. 758, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:V%C3%B6lderndorff_und_Waradein,_Eduard_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 13. November 2019, 07:22 Uhr UTC)
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Völderndorff: Eduard Freiherr von V. und Waradein, bairischer Generalmajor, hat sich als Militärschriftsteller einen Namen gemacht. Geboren am 12. November 1783 zu Baireuth, erhielt er seine Ausbildung im Cadettencorps zu Berlin und wurde 1802 Lieutenant im Ingenieurcorps. Als nach dem Kriege 1806–07 Baireuth von Preußen abgetreten werden mußte, trat V. in die bairische Armee über, in der er am 28. September 1807 als Oberlieutenant angestellt, am 21. September 1811 zum Hauptmann im Generalstabe und am 5. September 1817 zum Major in diesem Stabe befördert wurde. An den Feldzügen 1809, 1812 und 1813–15 nahm er mit Auszeichnung theil. Nachdem er 1818 „Rückerinnerungen an die Jahre 1813 und 1814“ veröffentlicht hatte, schrieb er 1826 seine vierbändige „Kriegsgeschichte von Bayern unter König Max Joseph I.“, die noch heute als werthvolle Quelle für die Theilnahme der Baiern an den damaligen Kriegen zu gelten hat und sich durch sachliche, klare und übersichtliche Darstellung auszeichnet. In Anbetracht seiner besonderen Verwendbarkeit wurde V. 1829 als Oberstlieutenant Militärbevollmächtigter bei der Militärcommission des Deutschen Bundes in Frankfurt, in welcher Stellung er als Generalmajor am 12. September 1847 dortselbst starb.

Bayerisches Kriegsarchiv in München, Personalacten.