ADB:Winkler, Josef

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Winkler, Joseph“ von Friedrich Lauchert in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 55 (1910), S. 104–105, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Winkler,_Josef&oldid=- (Version vom 25. Juni 2019, 00:28 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Windthorst, Ludwig
Nächster>>>
Wintzer, Albert
Band 55 (1910), S. 104–105 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Wikipedia-logo-v2.svg Joseph Winkler (Theologe) in der Wikipedia
GND-Nummer 139107134
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|55|104|105|Winkler, Joseph|Friedrich Lauchert|ADB:Winkler, Josef}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=139107134}}    

Winkler: Joseph W., katholischer Theologe, geboren am 14. Mai 1809 zu Gelfingen (Kanton Luzern), † am 31. Januar 1886. Er besuchte 1825 bis 31 das Gymnasium und Lyceum in Luzern und studirte dann Theologie in Tübingen, München, Gießen und Bonn. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst 1835–38 an der Stiftsschule zu Münster thätig; 1838 wurde er Professor der Moral und Kirchengeschichte, später auch des Kirchenrechts und der Pädagogik an der theologischen Lehranstalt zu Luzern; in den späteren [105] Jahren beschränkte er sich auf das Kirchenrecht, 1878 legte er die Lehrthätigkeit nieder. Er war auch Chorherr bei St. Leodegar in Luzern, bischöflicher Commissar, 1871–75 Mitglied des Erziehungsrathes; 1872 päpstlicher Ehrenkämmerer. – Sein Hauptwerk ist das „Lehrbuch des Kirchenrechts, mit besonderer Rücksicht auf die Schweiz“ (Luzern 1862; 2. Aufl. 1878). Seine zahlreichen kleinen Gelegenheitsschriften stellte er zusammen in einer „Sammlung von Broschüren, Abhandlungen, Anreden und Zeitungs-Artikeln“ (Luzern 1880); im Einzelnen sind dieselben verzeichnet bei L. R. Schmidlin, Die katholisch-theologische und kirchliche Literatur des Bisthums Basel (Heft 1 u. 2, Bern 1894 f.).

Der Geschichtsfreund, 41. Bd. 1886, S. XV f.