ADB:Wolfvoet, Victor

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Wolfvoet, Victor“ von Hermann Arthur Lier in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 44 (1898), S. 134, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Wolfvoet,_Victor&oldid=- (Version vom 12. Mai 2021, 18:08 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Wolfsohn, Wilhelm
Band 44 (1898), S. 134 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Januar 2019, suchen)
GND-Nummer 123672635
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|44|134|134|Wolfvoet, Victor|Hermann Arthur Lier|ADB:Wolfvoet, Victor}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=123672635}}    

Wolfvoet: Victor W., Maler, wurde am 4. Mai 1612 zu Antwerpen getauft. Er war der Sohn eines Malers, der ihm die erste Anleitung in seiner Kunst gab, und entwickelte sich später in der Schule von Rubens. Was er zu leisten im Stande war, kann man am besten aus seinem „Besuch der Maria und Elisabeth“ in der Jakobskirche zu Antwerpen sehen, einem Bilde, das im Stile der besten Rubensschüler gehalten ist. Das einzige außerdem noch bekannte Bild des Künstlers besitzt die Dresdner Galerie. Es stellt „das Medusenhaupt“ vor und hat eine gewisse Aehnlichkeit mit dem den gleichen Vorwurf behandelnden Bilde der kaiserlichen Galerie in Wien, das von Rubens und Snijders herrührt. W. starb in Antwerpen am 23. October 1652.

Vgl. van den Branden, Geschiedenis der Antwerpsche Schilderschool. Antwerpen 1883. S. 798, 799. – A. Woltmann u. K. Woermann, Geschichte der Malerei. Leipzig 1888. III, 462. – Woermann, Katalog der kgl. Gemäldegalerie zu Dresden. Große Ausg. 3. Aufl. Dresden 1896. S. 349.