Allerlei Kurzweil (Die Gartenlaube 1884/2)

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Textdaten
<<<
Autor:
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Allerlei Kurzweil
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 2, S. 36
Herausgeber: Ernst Ziel
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1884
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans bei Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[36]
Rösselsprung.

Dem berühmten Mathematiker Euler wurde in einer Gesellschaft beim Schachspiel die Frage vorgelegt, ob es möglich sei, den Springer das ganze Schachfeld so durchlaufen zu lassen, daß er, vom beliebigen Felde ausgehend, alle Felder berühre, aber auf keins zweimal gesetzt werde. Diese „Rösselsprung“-Aufgabe war Euler neu und gab ihm Veranlassung zu interessanten mathematischen Studien, welche er im Jahre 1759 in einer Abhandlung verdeutlichte. Wir werden später Einiges daraus unsern Lesern mittheilen.

Der Rösselsprung war, wie man behauptet, schon seit sehr alten Zeiten in Indien bekannt, und auch in der europäischen Literatur finden sich ältere Abhandlungen über die Grundidee dieses jetzt so allgemein beliebten Unterhaltungsspiels. Die oben erwähnte Aufgabe hat schon vor Euler Chevalier Montmort im Anfange des vorigen Jahrhunderts gelöst. Diese von einem französischen Forscher neuerdings veröffentlichte Lösung ist unserer heutigen Rösselsprung-Aufgabe zu Grunde gelegt worden.

Die Gartenlaube (1884) b 036 1.jpg


[36]
Buchstaben-Räthsel.

Mit e und i gehört’s zu den Metallen;
Mit a und a verachtet wird’s von Allen.




Homonym.

In der Einzahl gebraucht, hat es herrliche Werke geschaffen,

In der Mehrzahl zerstört’s Einigkeit, Frieden und Glück.




Schach.
Die Gartenlaube (1884) b 036 2.jpg

Problem Nr. 1.

Von

M. Kürschner

in Nürnberg.




Weiß setzt mit dem dritten Zuge matt.




Auflösung der zweisilbigen Charade in Nr. 1: „Neujahr“.




Auflösung des Stern-Arithmogryphs in Nr. 1: „Die Gartenlaube“. I. Diana. II. Jena. III. Erica. IV. Gera. V. Aosta. VI. Riga. VII.Tiara. VIII. Elsa. IX. Nizza. X. Lima. XI. Aluta. XII. Uria. XIII. Barka. XIV. Edda.




Auflösung der Domino-Aufgabe in Nr. 1: Der vierte Spieler muß folgende 6 Steine

Die Gartenlaube (1884) b 036 3.jpg

und einen beliebigen siebenten Stein besitzen. Die Vertheilung der übrigen vierzehn Steine ist ohne Einfluß auf das Spiel, weil der zweite und dritte Spieler gar nicht setzen können.