Allgemeines Deutsches Kommersbuch:192

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Schauenburg:
Allgemeines Deutsches Kommersbuch
Seite 382, 383
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[382]           425.     Die schöne Kellnerin von Bacharach.     (III. 120.)

     Etwas langsam. A. Fesca.

     1. Wie manches Glas be=zahl ich dir und hab es nicht zer=
bro=chen, wie manches Glas be=zahl ich dir und hab es
nicht zer=bro=chen! Auch nicht ein Küß=chen
giebst du mir, und hast so viel, so viel ver=spro=
chen, auch nicht ein Küß=chen giebst du mir, und
hast so viel, so viel ver=spro=chen.

     2. |: Und küssest du mich heute nicht, will ich bis morgen zechen; :|
|: und wenn mir die Geduld zerbricht, mag auch ein Krug, ein Krug
zerbrechen. :|

W. Müller


[383]           426.     Regenlied.     (III. 162.)

     Belebt, doch nicht zu schnell. Ludwig Liebe. 1893.

     1. Wie wird der Himmel schwarz und schwer, der e=ben noch so
hei=ter! Fiel da nicht schon ein Tro=pfen her? Beim
Zeus! da fiel ein zwei=ter! Schon schlüpft die Bie=ne
in die Zell, und je=der fröh=li=che Ge=sell folgt
ih=rem Beispiel gern und schnell u. schlüpfet auch wo un=ter.
Drip und drop und drip und drop, das ist ein wahrer Segen, es
fehl=te uns seit lan=gem schon ein warmer, feuch=ter Re=gen!